Fortschrittsbericht 2026
Einführung
Dies ist der erste jährliche Fortschrittsbericht von Spotify zu unserem Barrierefreiheitsplan, der den Zeitraum von Juni 2025 bis Juni 2026 abdeckt. Er gibt einen Überblick über unsere Fortschritte bei der Umsetzung der Verpflichtungen, die wir in sechs Bereichen eingegangen sind. Der Bericht wurde unter Mitwirkung von Teams aus dem gesamten Unternehmen erstellt und gibt einen Überblick darüber, was wir bereits erreicht haben, was noch in Arbeit ist und worauf wir uns als Nächstes konzentrieren werden.
So haben wir Menschen mit Behinderungen befragt
„Nothing About Us Without Us“ (Nichts über uns ohne uns) ist ein zentraler Grundsatz der internationalen Behindertenrechtsbewegung. Darin ist die Notwendigkeit der uneingeschränkten Teilhabe von Menschen mit Behinderungen an allen Maßnahmen und Innovationen, die sie betreffen, dargelegt. Der im Juni 2025 veröffentlichte Barrierefreiheitsplan entstand im Rahmen einer umfassenden Befragung von Menschen mit Behinderungen, die wir im Laufe des vergangenen Jahres fortgesetzt haben. Die in diesem Fortschrittsbericht dargestellten Maßnahmen veranschaulichen, wie diese Prioritäten in der Praxis umgesetzt wurden.
In diesem Jahr haben wir über fünf Kanäle Menschen mit Behinderungen befragt:
- Usability-Tests mit Fable Engage mit einer Frequenz von etwa zehn Tests pro Monat, an denen Nutzer*innen von Screenreader-Funktionen, alternativen Navigationsmethoden und Vergrößerungsfunktionen unter iOS, Android und im Web teilnahmen. Im Berichtszeitraum fanden etwa 90 Tests statt, die sich auf die zentralen Abläufe der Hörer*innen, neuere Oberflächen und unsere „For the Record“-Newsroom-Website erstreckten.
- Das Feedbackformular des Centers für Barrierefreiheit, über das die Einsendungen direkt an den*die Programm-Manager*in des Barrierefreiheitsteams weitergeleitet werden, verzeichnete im Berichtszeitraum 56 Einsendungen (11 anonyme, 45 von registrierten Nutzer*innen).
- Die „Be My Eyes“-Partnerschaft für Sprachunterstützung, die Blinde und Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen über Livevideoanrufe unterstützt, um Hilfe bei Spotify zu erhalten.
- EP 206, unser Flaggschiff unter den Schulungsprogrammen zur Barrierefreiheit für R&D, das gemeinsam mit Fable entwickelt wurde und Videosequenzen von Fable-Tester*innen enthält, die direkt in den Kursinhalt integriert sind.
- Der Beirat für Barrierefreiheit, der im Berichtszeitraum vierteljährlich zusammentrat und aus externen Vertreter*innen von Fable besteht.
Wir stützen uns auch weiterhin auf die von Fable durchgeführte Umfrage unter 101 Nutzer*innen mit Behinderungen und die Befragung der Fokusgruppen, die unseren Planentwurf überprüft haben; beide Maßnahmen wurden vor der Veröffentlichung durchgeführt und legten die Prioritäten fest, zu deren Umsetzung wir uns im Plan verpflichtet haben.
Erhaltenes Feedback
Die Prioritäten, die Menschen mit Behinderungen uns während der Ausarbeitung des Plans 2025 mitgeteilt haben, haben unsere Arbeit auch in diesem Jahr weiterhin geleitet und wurden durch die bestehenden Feedback-Kanäle bekräftigt.
Was Menschen mit Behinderungen uns mitgeteilt haben, ist am wichtigsten. Im Rahmen der ursprünglichen Fable-Umfrage teilten uns die Befragten mit, dass sinnvolle Barrierefreiheitsarbeit damit beginnt, Tests gemeinsam mit Menschen mit Behinderungen durchzuführen, dass Schulungen am glaubwürdigsten sind, wenn sie von Menschen mit Behinderungen selbst gestaltet werden, dass Einstellungsverfahren zuverlässig mit assistiver Technologie funktionieren müssen und dass der Support nur so gut ist wie die Kenntnisse der Mitarbeiter*innen in Bezug auf assistive Technologien und Barrierefreiheit. Die Befragten gaben an, dass die Möglichkeit, eine reale Person zu erreichen, eine Grundvoraussetzung für jede Support-Erfahrung ist, dass die Barrierefreiheit von Anbietern vor dem Kauf getestet werden sollte, dass hochwertige Transkripte und die Kompatibilität mit assistiver Technologie die Unternehmenskommunikation erst nutzbar machen und dass sie konkrete Zusagen in Verbindung mit klaren Zeitplänen und messbaren Fortschritten wünschen.
Das Feedback in diesem Jahr. In rund 90 Fable Engage-Tests zeigten sich wiederholt Möglichkeiten zur Verbesserung der Unterstützung durch assistive Technologien, der Navigation und Auffindbarkeit sowie zur Beseitigung von Reibungsverlusten in gängigen Benutzerabläufen. Jeder Test ergab einen Wert auf der „Accessible Usability Scale“ und wurde in denselben Korrektur-Workflow aufgenommen wie die Ergebnisse unserer externen Audits. Die 56 über das Center für Barrierefreiheit eingereichten Formulare wurden vom Support geprüft und entweder direkt bearbeitet oder an das zuständige Produktteam weitergeleitet.
So haben wir Feedback gesammelt
Dieses Jahr war das erste volle Jahr, in dem wir die Prioritäten umgesetzt haben, die uns Menschen mit Behinderungen im Rahmen der Ausarbeitung des Plans 2025 genannt hatten. Die folgenden Beispiele zeigen, wie diese Befragung in jedem der Bereiche des Plans in konkrete Maßnahmen umgesetzt wurde.
- Anknüpfend an das Kundensupport-Beispiel aus unserem Plan für 2025 hat der Arbeitsbereich Kundenservice in diesem Jahr den Schritt von der bloßen Absichtserklärung hin zur tatsächlichen Auslieferung vollzogen. Wie im Abschnitt „Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT)“ dieses Berichts beschrieben, haben wir ein spezielles Team für Barrierefreiheit aufgebaut und mit Personal ausgestattet, das auf unsere „Be My Eyes“-Berater*innen-Community zurückgreift; der Start ist für Mai 2026 geplant.
- Wir haben das Feedback aufgenommen, dass Schulungen dann am authentischsten wirken, wenn die Perspektive von Menschen mit Behinderungen einfließt. Daher hat der Arbeitsbereich ‚Education‘ den Kurs EP 206 gemeinsam mit Fable entwickelt und Fable-Tester direkt in die Kursinhalte eingebunden Ungefähr 250 Mitarbeiter*innen von R&D und das gesamte Support-Team haben dieses Jahr eine Schulung zur Barrierefreiheit abgeschlossen.
- Als Reaktion auf Feedback, wonach eine sinnvolle Arbeit im Bereich Barrierefreiheit von Tests abhängt, die von Menschen mit Behinderungen durchgeführt werden, haben wir unsere Partnerschaft mit Fable Engage auf einen regelmäßigen monatlichen Rhythmus ausgeweitet. Wiederkehrende Testthemen fließen nun in automatisierte Prüfungen ein, die unsere Entwickler*innen während der Entwicklung durchführen, damit dieselben Probleme nicht erneut auftreten. Wir haben Fable außerdem beauftragt, unsere interne Lernplattform vor der Einführung zu testen. Daraufhin nahm der Anbieter Verbesserungen hinsichtlich der Barrierefreiheit vor, bevor sie unseren Mitarbeiter*innen zur Verfügung gestellt wurde.
- Aus dem Feedback ging hervor, dass qualitativ hochwertige Transkripte, die Kompatibilität mit assistiver Technologie und eine einfache Navigation die Unternehmenskommunikation nutzerfreundlich machen. Daher hat der Arbeitsbereich „Kommunikation“ unsere „For the Record“-Newsroom-Website mit Menschen mit Behinderungen getestet und geht nun die dabei festgestellten Probleme an. Intern sind Alt-Texte bei bildbasierten Mitteilungen, Untertitel bei hochgeladenen Videos und barrierefreie Farbpaletten für Präsentationen mittlerweile Standard, und wir haben auf unseren Social-Media-Kanälen plattformweite Barrierefreiheitsfunktionen aktiviert.
- Als Reaktion auf Feedback, wonach Einstellungsverfahren zuverlässig mit assistiver Technologie funktionieren müssen, hat der Arbeitsbereich „Beschäftigung“ die Stellenbeschreibungen und Stellenanzeigen um einen Hinweis auf angemessene Vorkehrungen ergänzt und dafür gesorgt, dass das Team für Personalbeschaffung in jeder Phase proaktiv entsprechende Vorkehrungen anbietet.
- Von den Fokusgruppen war zu hören, dass der Abschnitt zur Beschaffung im ursprünglichen Plan keine festgelegten Standards enthielt. Daher hat der Arbeitsbereich „Beschaffung“ in diesem Jahr die Grundlagen geschaffen, auf denen die Arbeit basiert: ein Dokument zur Governance-Vision, einen Entwurf für Fragen zur Bewertung der Barrierefreiheit von Anbietern sowie eine Methodik zur Einstufung von Anbietern zum Zeitpunkt der Beschaffung.
- Als Reaktion auf das Feedback, wonach Verpflichtungen klarere Zeitpläne und messbare Fortschritte erfordern, hat der Arbeitsbereich „Insights“ einen auf unabhängigen Stellen basierenden Ansatz zur Messung der Konformität entwickelt und ein Dashboard zur Barrierefreiheit eingerichtet. Dieser Fortschrittsbericht selbst ist, zusammen mit den vierteljährlichen Sitzungen des Beirats für Barrierefreiheit, Teil unserer Reaktion auf dieses Feedback.
Was wir gehört, aber noch nicht umgesetzt haben. Einige Punkte sind noch offen. Die Teilnehmer*innen der Fokusgruppe wünschten sich zusätzliche Möglichkeiten, Feedback zu geben, die über das Formular im Center für Barrierefreiheit hinausgehen. Dieser Verpflichtung sind wir noch nicht nachgekommen. Wir haben noch keinen skalierbaren Ansatz für Alt-Text in sozialen Medien festgelegt und der Austausch mit Fable zu Standards für Erlebnismarketing ist noch nicht abgeschlossen.
Beschäftigung
In unserem Plan für Barrierefreiheit aus dem Jahr 2025 haben wir uns verpflichtet, unsere Einstellungs- und Personalpraktiken so zu gestalten, dass sie für Bewerber*innen und Mitarbeiter*innen mit Behinderungen besser funktionieren. Menschen mit Behinderungen haben uns im Rahmen unserer Befragung mitgeteilt, dass Einstellungsversprechen nur dann glaubwürdig sind, wenn das Bewerbungsverfahren tatsächlich mit assistiver Technologie kompatibel ist.
- Teilnahme am Disability Equality Index, um unsere Bemühungen zu bewerten
- Wir haben uns für die Teilnahme am Disability Equalizer Index (DEI) registriert, um unsere Bemühungen im Jahr 2026 zu bewerten, nachdem wir im Juli 2025 die Auszeichnung als „Best Place to Work for Disability Inclusion“ (Bester Arbeitsplatz für die Inklusion von Menschen mit Behinderung) erhalten haben.
- Suche nach einem*einer Sponsor*in für unsere Gruppe „Disability & Neurodiversity Belonging“ auf Führungsebene
- Verbesserung der Barrierefreiheit unseres Einstellungsverfahrens, einschließlich unserer externen Einstellungswebsite, Life at Spotify, und unserer internen Mobilitätsplattform
- Stellenbeschreibungen und -anzeigen enthalten jetzt Anleitungen, wie man in jeder Phase des Bewerbungs- oder Vorstellungsgesprächs angemessene Vorkehrungen beantragen kann. Wir haben noch nicht damit begonnen, Anträge zu erfassen oder über die Ergebnisse zu berichten.
- Weitere Entwicklung von Ressourcen, Programmen, Tools und Unterstützung für Mitarbeiter*innen und Führungskräfte mit Behinderungen und Neurodivergenz
- Es wurde eine globale Plattform für psychische Gesundheit für alle Bandmitglieder ins Leben gerufen mit dem Ziel, die Erfahrungen neurodivergenter Bandmitglieder besser zu verstehen.
- Zusammenarbeit mit unserem Community Experience Team, um sicherzustellen, dass alle internen Events für Mitarbeiter*innen barrierefrei sind – Nachverfolgung von Anfragen zur Barrierefreiheit bei Events, um die zukünftige Planung zu unterstützen
- Wir haben uns mit unserem Community-Experience-Team für bevorstehende unternehmensweite Events von Spotify zusammengetan, um das Event-Personal über die Vorkehrungen für Bandmitglieder mit Behinderungen zu informieren.
- Prüfung der internen HR-Systeme und Apps sowie Fortschritte bei der Gewährleistung der Barrierefreiheit für alle Mitarbeiter*innen
- Wir überprüfen unsere Systeme. Wir haben unsere neueste Plattform in Zusammenarbeit mit dem Team für Barrierefreiheit und Fable gestartet, um die Nutzung so barrierefrei wie möglich zu gestalten, und haben vor dem Start alle notwendigen Änderungen vorgenommen.
- Überprüfung des Anpassungsprozesses zur Ermittlung verbesserungswürdiger Bereiche
Physische Umgebung
In unserem Barrierefreiheitsplan 2025 haben wir uns dazu verpflichtet, für alle Mitarbeiter*innen und Besucher*innen barrierefreie Arbeitsumgebungen zu schaffen. Menschen mit Behinderungen haben uns im Rahmen unserer Befragung mitgeteilt, dass die Barrierefreiheit von Büroräumen von der Wegführung, der Akustik, der Beleuchtung und der Verfügbarkeit ruhiger Räume abhängt.
- Austausch mit den Mitarbeiter*innen über die verschiedenen Räume und Möglichkeiten, die ihnen zur Verfügung stehen, z. B. Focus Areas und Presentation Pods
- Es wurden neue Räumlichkeiten in unseren Hauptsitzen in New York City und Stockholm geplant, um die Reizüberflutung zu reduzieren und neurodivergenten Mitarbeiter*innen die ruhige, kontrollierte Umgebung zu bieten, die sie benötigen, um ihre beste Arbeit zu leisten. Die Umsetzung ist für das nächste Jahr geplant.
- Gemeinsam mit unserem Planungs- und Bauteam sollen bis zum dritten Quartal 2026 alle verfügbaren Räumlichkeiten und Flächen in jedem Büro ermittelt werden, die gemeinsam genutzt werden können.
- Aktualisierung unserer Richtlinien für die Barrierefreiheit und Übernahme dieser Richtlinien für alle neuen Projekte
- Es wurden Richtlinien für alle neuen Projekte eingeführt, um sicherzustellen, dass bauliche Verbesserungen – von der Türautomatisierung über die Beschilderung bis hin zur Höhe der Möbel im Besprechungsraum und der Gestaltung der sensorischen Umgebung – nach einem festgelegten Standard umgesetzt werden.
- Es wurde eine übersichtlichere Wegführung entlang der internen Wege geschaffen, die Beleuchtung an den Eingängen und in den Fluren wurde verbessert und barrierefreiere Besprechungsräume wurden eingerichtet (einschließlich Tischhöhen, die für Rollstuhlfahrer geeignet sind, sowie ovale/runde Tische, die das Lippenlesen für Menschen mit Hörbeeinträchtigungen erleichtern).
- Überprüfung unserer Richtlinien auf Lücken und Aktualisierung dieser Richtlinien, um Lücken zu beseitigen
- Es werden weitere Ressourcen zur Überprüfung und Aktualisierung der Richtlinien ermittelt.
- Bereitstellung von Schulungen zur Barrierefreiheit für unser Global Workplace Services Team
Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT)
In unserem Barrierefreiheitsplan für 2025 haben wir uns dazu verpflichtet, ein Support-Team aufzubauen, das über das erforderliche Fachwissen und die notwendigen Tools verfügt, um Menschen mit Behinderungen zu unterstützen und Barrierefreiheitsprobleme in unseren kundenorientierten sowie internen Support-Tools zu beheben. Menschen mit Behinderungen haben uns im Rahmen unserer Befragung mitgeteilt, dass der Support nur so gut ist wie die Kenntnisse der Mitarbeiter*innen in Bezug auf assistive Technologien und Barrierefreiheit.
- Aufbau eines Teams innerhalb unseres Teams mit dem nötigen Fachwissen, den Fähigkeiten und den Tools, um Menschen mit Behinderungen zu unterstützen
- Wir haben den Leitfaden für unser spezielles Team für Barrierefreiheit fertiggestellt, einschließlich der Definition der Aufgabenbereiche, fortgeschrittener technischer Schulungen und durchgängiger Abläufe zur Fallbearbeitung.
- Coaching aller Teams, damit sie Nutzer*innen mit Behinderungen bestmöglich unterstützen können
- Die Schulung wurde auf der Grundlage von Wissenslücken überarbeitet, die wir bei der Durchsicht von Fallbeispielen und den Standards des spezialisierten Teams für Barrierefreiheit festgestellt haben.
- Alle Supportberater*innen haben eine Schulung zum Thema Barrierefreiheit absolviert.
- Behebung bestehender Probleme und Verbesserung unserer Supportplattform, Selfservice-Oberflächen und Bot-Kommunikation, um die Barrierefreiheit zu verbessern
- 100 % der Probleme wurden behoben.
- Einführung eines Prozesses zur kontinuierlichen Überprüfung und Verbesserung der Tools für den externen Support
- Das Formular zur Barrierefreiheit wird jetzt direkt an die Berater*innen weitergeleitet und immer überprüft.
- Behebung bestehender Probleme und Verbesserung der Zugänglichkeit unserer internen Operator-Tools
- 100 % unserer Tools wurden geprüft. Wir haben mit der Behebung der im Audit festgestellten Mängel begonnen.
- Einführung eines Prozesses zur kontinuierlichen Überprüfung und Verbesserung von internen Operator-Tools
- Das neue Team für Barrierefreiheit wird diese Tools auf der Grundlage von Feedback aus internen Kanälen kontinuierlich überprüfen und verbessern.
- Ausbau unseres Frameworks für Leistungsmanagement, um die mit der Barrierefreiheit zusammenhängenden Interaktionen besser zu erfassen
- Das neue Team für Barrierefreiheit wird die Mitarbeiter*innen der Qualitätssicherung schulen, damit diese Probleme erkennen und die Leistung bewerten können.
- Pflege und Überprüfung unserer Philosophie für das Verfassen von Texten, um die Standards für barrierefreies Schreiben (wie im Spotify Designsystem definiert) zu berücksichtigen und Inhalte zu veröffentlichen, die unterschiedlichen Bedürfnissen und Lernstilen entsprechen
- Wir haben noch nicht offiziell begonnen, aber alle Dokumente, die im ersten Jahr unserer Arbeit berücksichtigt wurden, entsprechen den Barrierefreiheitsstandards.
- Kontinuierliche Überwachung und Verbesserung auf der Grundlage von Feedback unserer Nutzer*innen und regelmäßigen Audits
- Eine Arbeitsgruppe wurde eingerichtet; der Sitzungsrhythmus mit den Projekt-Stakeholdern und der Barrierefreiheits-Leitung steht. Bei den monatlichen Besprechungen werden Fortschrittsberichte verteilt.
Kommunikation (außer IKT)
In unserem Barrierefreiheitsplan 2025 haben wir uns dazu verpflichtet, barrierefreie Formate und Kommunikationswege in unseren Online-Angeboten, internen und externen Ressourcen sowie in unseren Social-Media-Kanälen zu vereinheitlichen. Menschen mit Behinderungen haben uns im Rahmen unserer Befragung mitgeteilt, dass hochwertige Transkripte, die Kompatibilität mit assistiver Technologie und eine einfache Navigation entscheidend dafür sind, dass die Unternehmenskommunikation barrierefrei ist.
- Einführung und Standardisierung barrierefreier Formate und Kommunikation in Onlinekanälen wie unserem Newsroom oder unseren Social-Media-Profilen
- Die Newsroom-Website (For the Record) wurde von Menschen mit Behinderungen getestet, und wir arbeiten daran, die von ihnen aufgezeigten Probleme zu beheben.
- Strukturierung von Best Practices für interne und externe Bilder, Assets und Präsentationen
- Jede bildbasierte interne Kommunikation wird von Alt-Text begleitet.
- Alle intern gehosteten Videos werden mit Untertiteln bereitgestellt.
- Alle internen Präsentationen werden unter Verwendung von Farbschemata gestaltet, die aus einer genehmigten Liste barrierefreier Farbkombinationen stammen.
- Aufbau eines Systems, mit dem Mitarbeiter*innen internes Feedback zu Assets geben können
- Prüfung der Marketingmaterialien und -ressourcen, um mögliche Verbesserungen oder potenzielle zusätzliche Ressourcen zu ermitteln
- Der Zeitrahmen (1. Quartal 2027) und die Ansprechpartner für das Audit wurden festgelegt.
- Zusammenarbeit mit Spotify Teams aus verschiedenen Regionen, um sicherzustellen, dass automatisch generierte Untertitel und andere integrierte Bedienungshilfen auf allen Social-Media-Kanälen aktiviert sind
- In Videos werden fest eingeblendete Untertitel sowie plattformgenerierte Untertitel (die automatisch übersetzt werden können) verwendet, um Optionen ohne Ton und Optionen für nicht-englischsprachige Nutzer*innen bereitzustellen.
- Die Barrierefreiheit jeder Social-Media-Plattform wurde automatisch aktiviert (z. B. Text-zu-Sprache, Screenreader-Funktionen).
- Es wird daran gearbeitet, einen skalierbaren Ansatz für Alt-Text zu finden.
- Austausch mit Fable, um unsere bestehenden Standards für Erlebnismarketing zu bewerten und zusätzliche Maßnahmen zu planen
- Versenden von Mitteilungen an eingeladene Personen vorab, um möglichen Unannehmlichkeiten vorzubeugen (z. B. „Dieses Event umfasst einen Auftritt mit blinkenden Lichtern.“)
- Es wurde festgestellt, dass eine Kommunikation vor der Ankunft bei Events nicht immer möglich ist. Die Barrierefreiheit ist vor allem auf der Website verfügbar.
Beschaffung von Waren, Dienstleistungen und Einrichtungen
In unserem Plan für Barrierefreiheit für 2025 haben wir uns verpflichtet, sicherzustellen, dass Tools von Dritten und Anbieter durch unsere Einkaufs- und Vertragsverfahren die Barrierefreiheit erfüllen. Menschen mit Behinderungen haben uns im Rahmen unserer Befragung mitgeteilt, dass Produkte vor dem Kauf auf ihre Barrierefreiheit geprüft werden sollten. Die Teilnehmer*innen der Fokusgruppen haben uns gebeten, die Standards zu definieren, nach denen wir die Barrierefreiheit von Anbietern bewerten.
- Priorisierung der Aktualisierung der Spotify for Vendors Website mit unserer Erklärung zur Barrierefreiheit, die die interne und externe Verbreitung der Richtlinie unterstützen wird
- Erstellung eines Kommunikationsplans zur Vermittlung der neuen Anforderungen und zur internen Sensibilisierung für die Barrierefreiheitsverpflichtungen der Anbieter.
- Der Planentwurf ist fertiggestellt. Derzeit finden Einzelgespräche statt.
- Bewertung der wichtigsten strategischen Anbieter in relevanten Ausgabenkategorien, um die Barrierefreiheit zu beurteilen
- Entwicklung eines Plans zur Einbeziehung von Fragen zur Barrierefreiheit in das bestehende Ausschreibungsverfahren (Request for Proposal, RFP) und das Onboarding für Anbieter in den betroffenen Kategorien
- Entwurf von Fragen zur Bewertung der Barrierefreiheit, die als Bewertungsmethode dienen sollen, damit wir die Barrierefreiheit der Anbieter bewerten können.
Design und Bereitstellung von Programmen und Dienstleistungen
In unserem Barrierefreiheitsplan 2025 haben wir uns dazu verpflichtet, Barrierefreiheit in den gesamten Lebenszyklus unserer Programme und Dienstleistungen zu integrieren – von der Konzeption über die Entwicklung und Prüfung bis hin zur Schulung und Verbesserung. Menschen mit Behinderung haben uns im Rahmen unserer Befragung mitgeteilt, dass eine sinnvolle Barrierefreiheitsstrategie damit beginnt, dass Tests gemeinsam mit Menschen mit Behinderung durchgeführt werden, dass Schulungen am glaubwürdigsten sind, wenn sie von Menschen mit Behinderung selbst gestaltet werden, und dass Verpflichtungen mit messbaren Fortschritten einhergehen müssen.
Schulung und Dokumentation
- Befürwortung der Teilnahme aller Mitarbeiter*innen der Forschungs- und Entwicklungsabteilung an Schulungen zur Barrierefreiheit
- Schulung von ca. 250 R&D-Mitarbeiter*innen (~5 %) sowie des gesamten Support-Teams.
- Aktualisierung der Kurse, um sie relevanter für bestimmte Produktbereiche zu machen
- Es wurde ein Kurs für das Produktmanagement erstellt, der positives Feedback erhalten hat.
- Ermutigen der Mitarbeiter*innen, umfangreiche, rollenspezifische Schulungen zu absolvieren
- Laufende Planung neuer Kohorten.
- Entwicklung eines Kits für Barrierefreiheit zur selbstständigen Bearbeitung, mit dem sich Teams weiterbilden können
- Der Schwerpunkt verlagerte sich von der Erstellung einer statischen Checkliste hin zur Entwicklung eines Mechanismus, der Anleitungen direkt in den Workflow der Entwickler*innen integriert.
- Entwicklung und Planung einer Kommunikationsstrategie für bestehende Kurse, um Mitarbeiter*innen darauf aufmerksam zu machen
- Entwicklung und Planung sind abgeschlossen.
- Überprüfung der Programmergebnisse und Sammlung von Feedback, um verbesserungswürdige Bereiche zu ermitteln, und Anpassung des Programms bei Bedarf
- Es wird Feedback eingeholt und nachverfolgt, wie zufrieden die Teilnehmer*innen jeder Kohorte sind, um das Material kontinuierlich anzupassen.
- Versorgung des Insights Teams mit wichtigen Metriken aus Schulungen, einschließlich Anmelde- und Feedbackdaten, und Verbesserung der Schulungsinhalte und der Verfügbarkeit anhand dieser Daten
- Die Angabe der Teilnehmerzahl, der jeweiligen Teams und der belegten Kurse liefert wichtige Informationen für Entscheidungen darüber, wie das Engagement und die Teilnehmerzahlen gesteigert werden können.
Team
- Aufbau eines internen Netzwerks von Expert*innen für Barrierefreiheit und Ermutigung dieser Personen, Barrierefreiheit neben anderen nichtfunktionalen Anforderungen einen hohen Stellenwert im Unternehmen einzuräumen
- Es wurden unternehmensweit vernetzte Ebenen für die Förderung der Barrierefreiheit geschaffen, die Absolvent*innen unseres Schulungsprogramms, einen Beirat, einen aktiven Slack-Kanal und die Einbindung funktionsübergreifender Führungskräfte umfassen, anstatt sich auf ein einziges „Champions-Netzwerk“ zu beschränken.
- Ausbau unseres internen Netzwerks von Expert*innen für Barrierefreiheit und weiteres Eintreten für Barrierefreiheit
- Einbindung unseres internen Netzwerks von Expert*innen für Barrierefreiheit in einen formelleren Rahmen für die Karriereentwicklung bei Spotify, z. B. durch nachweisliche Proaktivität in diesem Bereich als neue Voraussetzung im Karriererahmen von Spotify
Audits, Forschung und Analysen
- Kontinuierliche Bewertung des Stands der Barrierefreiheit bei Spotify durch regelmäßige Audits, die auch Menschen mit Behinderungen einbeziehen, und Verfolgung der Reaktionszeiten, um die Zeit zwischen der Entdeckung von Problemen und ihrer Lösung zu verkürzen
- Im zweiten Halbjahr 2025 wurde ein mobiler Auditzyklus abgeschlossen, wobei 100 % der blockierenden Probleme, 99 % der kritischen Probleme, etwa 60 % der schwerwiegenden Probleme und etwa 65 % der geringfügigen Probleme behoben wurden.
- Über Fable Engage wurden Live-Usability-Tests mit Menschen mit Behinderungen zu den wichtigsten Abläufen bei Spotify durchgeführt und die AUS-Werte (Accessible Usability Scale) ermittelt.
- Nutzung datengestützter Analysen und Erzählungen, um die Arbeit im Bereich der Barrierefreiheit zu verfolgen, und organisationsübergreifende Anerkennung für proaktive Arbeit
- Die Methodik der „Accessible Usability Scale“ wird ausgewertet, um festzustellen, ob sie als eigenständige Konformitätskennzahl dienen kann oder ob sie sich besser als ergänzendes Indiz neben den Ergebnissen des Audits eignet. Bei den vierteljährlichen Sitzungen des Beirats wird proaktives Engagement gewürdigt.
- Überprüfung von Spotify Microsites und Websites
- Einiges wurde überprüft, nicht alles.
- Ausweitung der Prüfung und Barrierefreiheit auf interne Produkte
Ablauf
- Für die Produktfindungsphase: Abbildung aller Hauptpunkte des Design-, Produkt- und Softwareentwicklungslebenszyklus, die von geeigneten Tools, Testinfrastrukturen und Automatisierungen profitieren könnten. Entwicklung/Integration geeigneter Tools, Testinfrastrukturen und Automatisierungen in relevante Abschnitte unserer Design-, Produkt- und Softwareentwicklungsabläufe.
- Tools zur Barrierefreiheit werden an verschiedenen Stellen im Entwicklungszyklus integriert.
- Es wurden automatisierte Korrekturen für bekannte Probleme vorgenommen, jede Korrekturregel wurde anhand von echtem Produktionscode getestet und Richtlinien für das Designsystem wurden integriert, damit Teams die richtigen Komponenten verwenden und nicht auf Workarounds zurückgreifen müssen.
- Die Regeln für die PR-Prüfung der Barrierefreiheit gelten bereits für mehrere öffentlich zugängliche Repositorys.
- Iterations- und Wartungsphase: Investitionen in geeignete Tools, Testinfrastrukturen und Automatisierungen, damit wir die Barrierefreiheit früher in den Produktentwicklungszyklus einbeziehen können. Einführung von Arbeitsabläufen für Spotify Mitarbeiter*innen, damit diese eigenständig Überarbeitungen an relevanten Software-Inhalten zur Barrierefreiheit vornehmen können.
- Zuverlässige CodeMod-Regeln werden in einen auf PR-Ebene ausgeführten Regelkatalog für die Barrierefreiheit übernommen, der bei jedem Pull Request ausgeführt wird und so die Ergebnisse des Audits in durchsetzbare Lint-Regeln umwandelt.
- Im mobilen Bereich wurde eine automatisierte Testpipeline für die Barrierefreiheit unter iOS genehmigt und steht kurz vor der Integration, wodurch planmäßige Testläufe alle sechs Stunden ermöglicht werden. Als Nächstes folgt die Arbeit an der Android-Pipeline. In diesem Zyklus wurden im Rahmen von drei PRs die Testsysteme und die Dokumentation in die Zuständigkeit des Teams für Barrierefreiheit überführt.
- Laufende Unterstützung zur Behebung von Problemen, sobald sie auftreten
- Einhaltung von Standards für die Barrierefreiheit durch kreatives Produktbranding
- Mitarbeiter*innen aus den Bereichen für Markenmanagement und Creatives haben eine Schulung zum Thema Barrierefreiheit absolviert.