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Diensteanbieterin:

Spotify AB
Regeringsgatan 19
SE-111 53 Stockholm
Schweden

Fax: +49 30 5770 2443

E-Mail: kundendienst_de@spotify.com

Gesellschaftsregister: Bolagsverket/schwedisches Gesellschaftsregister

Registernummer: 556703-7485

Vertretungsberechtigte: Daniel Ek, Martin Lorentzon

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: SE556703748501

Ausschließlich für behördliche oder gerichtliche Zustellungen im Rahmen und für die Zwecke von § 92 MStV ist für die Spotify AB zustellungsbevollmächtigt:
Taylor Wessing PartG mbB
- MStV-Zustellungen -
Ebertstraße 15
10117 Berlin
Deutschland
Wichtig: Andere Schreiben (wie z.B. Schreiben von Nutzer*innen) können dort nicht zugestellt werden und werden nicht bearbeitet.

Empfehlungen auf Spotify verstehen

Stand: 20. Oktober 2026

Wie funktionieren Spotify Empfehlungen?

Kein*e Hörer*in ist wie der oder die andere, deshalb personalisieren wir vieles von dem, was du auf Spotify hörst und siehst. Unser Ziel ist einfach: Wir wollen dich mit dem verbinden, was du liebst, und dir dabei helfen, Neues zu entdecken. Auf dieser Seite erklären wir, worauf unsere Empfehlungen auf der Startseite, in Playlists, in der Suche und im Rest der App beruhen.

Bei Spotify arbeiten Menschen und Technologie zusammen, um passende Empfehlungen zu liefern. Einige Empfehlungen basieren dabei auf einer redaktionellen Zusammenstellung, z. B. eine von Musikredakteur*innen erstellte Pop-Playlist. Andere Empfehlungen sind wiederum auf den einzigartigen Geschmack der jeweiligen Hörer*innen zugeschnitten, wie eine personalisierte Playlist, die durch unsere von Expert*innen entwickelten Algorithmen erstellt wird.

Unsere Redakteur*innen kombinieren Daten-Insights mit fundiertem Content-Wissen und kultureller Expertise, um Inhalte zu kuratieren, die Fans auf der ganzen Welt begeistern. Die Kuratierungsentscheidungen werden mit Blick auf das Publikum getroffen, mit dem Ziel, die besten Hörerlebnisse zu schaffen. Die Redakteur*innen treffen diese Entscheidungen unabhängig und lassen sich dabei von ihrem Wissen über die lokale Kultur und ihrem tiefen Verständnis der Nutzer*innen in ihrer Region leiten.

Dein Geschmack verändert sich mit der Zeit, und deine Empfehlungen sollten sich mit ihm verändern. Unsere engagierten Teams arbeiten daher daran, dir die Musik, Podcasts, Hörbücher und Videos zu präsentieren, die du liebst – und die, die dir auch gefallen könnten. Wir verbessern diese Systeme kontinuierlich.

Personalisierte Empfehlungen

Spotify bietet Empfehlungen, die relevant, einzigartig und spezifisch auf jede*n Nutzer*in zugeschnitten sind. Unsere Algorithmen wählen Inhalte aus und fügen sie dem Spotify Erlebnis für jede*n Hörer*in hinzu, unter anderem in der Suche, auf der Startseite und in personalisierten Playlists.

Um diese Empfehlungen zu erstellen, stützen sich unsere Systeme auf verschiedenen Input. Die Bedeutung dieses Inputs kann im Laufe der Zeit variieren, je nach deiner individuellen Nutzung von Spotify. Wir sind der Meinung, dass dein Geschmacksprofil der wichtigste Input ist, um das beste Gesamterlebnis für dich zu schaffen. Im Folgenden findest du weitere Details zu den bedeutsamsten Inputs und ihrer Funktionsweise.

Dein „Geschmacksprofil”

Wenn du dich mit Spotify beschäftigst, beeinflussen deine Aktionen wie etwa die Suche, das Anhören, Skippen oder Speichern in deiner Bibliothek unsere Interpretation deines Geschmacks. Wir nennen dies dein „Geschmacksprofil” und es liefert unseren Algorithmen Anhaltspunkte dafür, was dich interessiert und wie du gerne hörst.

  • Beispiel: Wenn du eine*n bestimmte*n Künstler*in hörst, empfehlen wir dir womöglich weitere Titel dieses Künstlers bzw. dieser Künstlerin.
  • Beispiel: Unsere Playlist „Release Radar” empfiehlt dir die neuesten Veröffentlichungen, von denen wir glauben, dass sie dir gefallen werden, basierend auf ähnlicher Musik, die du bereits gehört hast.
  • Beispiel: Wenn du einen Sport-Podcast hörst, empfehlen wir dir womöglich andere Sport-Podcasts.
  • Beispiel: Wenn du nach „Low Key Country und Rock” suchst, erstellen wir möglicherweise eine Playlist für dich und zeigen sie in deinen Suchergebnissen an.

Informationen, die wir über dich erhalten

Empfehlungen basieren auch auf Informationen, die du mit uns teilst, wie dein Alter und wem du folgst, sowie auf Informationen, die wir erhalten, wenn du Spotify nutzt, wie dein Gerät, deine Sprache und dein Standort (dein genauer Standort nur, wenn du zustimmst). Das gibt unseren Algorithmen Hinweise darauf, für welche Themen du dich interessierst oder in Bezug auf welche Künstler*innen du auf dem Laufenden bleiben willst.

  • Beispiel: Wenn du einem bestimmten Podcast folgst, empfehlen wir dir eventuell eine Folge dieses Podcasts.
  • Beispiel: Wenn du Deutsch als Sprache auf Spotify ausgewählt hast, empfehlen wir dir womöglich deutschsprachige Podcasts.
  • Beispiel: Wenn du klassische Musik hörst, während du die Spotify Desktop-App verwendest, empfehlen wir dir vielleicht ähnliche Musik auf der Startseite der Desktop-App.
  • Beispiel: Wenn du die Freigabe deines genauen Standorts aktivierst, können wir dir Songs zeigen, die in deiner Nähe angesagt sind.

Trends

Unsere Algorithmen berücksichtigen Trends und allgemeine Vorlieben und Gewohnheiten der Nutzer*innen, um die Empfehlungen für alle zu verbessern. Wenn Nutzer*innen bei bestimmten Inhalten ähnliche Aktivitäten ausführen, erhalten unsere Algorithmen mehr Informationen darüber, wie die Nutzer*innen mit den Inhalten interagieren möchten.

  • Beispiel: Wenn viele Nutzer*innen mit einem bestimmten Suchergebnis (z. B. einem Song oder einem Podcast) interagieren, werden wir dieses Ergebnis wahrscheinlich auch anderen Nutzer*innen empfehlen, die nach ähnlichen Dingen suchen.

Information über den Inhalt

Unsere Systeme berücksichtigen Merkmale des Inhalts selbst, wie etwa Genre, Veröffentlichungsdatum, Podcast-Kategorie und Hinweise darauf, ob der Inhalt möglicherweise KI-generiert ist. Das hilft uns, Inhalte zu finden, die Hörer*innen gefallen könnten. Außerdem können wir so leichter dafür sorgen, dass keine Inhalte in deinen Empfehlungen erscheinen, die dein Hörerlebnis stören, z.B. Spam- oder Slop-Songs.

  • Beispiel: Wenn du viel Popmusik hörst, empfehlen wir dir vielleicht andere Popsongs, die ähnlich sind.
  • Beispiel: Wenn du viele Krimi-Hörbücher hörst, empfehlen wir dir womöglich andere Krimi-Hörbücher.
  • Beispiel: Wenn du eine Podcast-Folge mit einem Gast anhörst, der ein Buch geschrieben hat, empfehlen wir dir womöglich das Buch des Gastes.
  • Beispiel: Wenn ein Podcast bei Hörer*innen deines*deiner Lieblingsmusiker*in beliebt ist, empfehlen wir dir vielleicht diesen Podcast.

Sicherheit unserer Hörer*innen

Wir nehmen unsere Verantwortung dafür, wie sich unsere Empfehlungen auf Creator*innen, Hörer*innen und Communitys auswirken, ernst. Unsere Richtlinien-, Produkt- und Forschungsteams arbeiten zusammen, um den Kontakt mit schädlichen Inhalten zu verringern. Zusätzlich lassen wir uns diesbezüglich von externen Expert*innen beraten, darunter dem Spotify Safety Advisory Council.

Die Spotify Plattformregeln gelten für alle Inhalte auf der Plattform, einschließlich empfohlener Inhalte. Diese Regeln wurden von internen Teams unter Mitwirkung zahlreicher externer Expert*innen entwickelt. Wenn wir Kenntnis von potenziell verletzenden Inhalten erhalten, werden diese Inhalte anhand unserer Richtlinien überprüft und entsprechende Maßnahmen ergriffen. Zu diesen Maßnahmen gehört zum Beispiel, dass der verletzende Inhalt nicht mehr empfohlen wird.

Wie kannst du Einfluss darauf nehmen, worauf deine Empfehlungen basieren?

Deine Empfehlungen werden kontinuierlich durch deine Interaktion mit Inhalten auf Spotify beeinflusst. Je mehr du Inhalte hörst, die dir gefallen, und je mehr du mit der App interagierst, desto mehr glauben wir, dass dir deine Empfehlungen gefallen werden.

Wir bieten dir auch Möglichkeiten, Einfluss darauf zu nehmen und Feedback zu dem zu geben, was in deinen Empfehlungen angezeigt wird, und etwas Bestimmtes weniger angezeigt zu bekommen. Einige Beispiele sind unten aufgeführt (die Verfügbarkeit hängt von deinem Land und Abonnement ab):

  • Vom Geschmacksprofil ausschließen: Wenn du Inhalte aus deinem Geschmacksprofil ausschließt, haben diese Inhalte weniger Einfluss auf deine zukünftigen Empfehlungen. Du kannst Songs, Playlists oder Musik für Kinder und Familien ausschließen.
  • Notizen zu deinem Geschmacksprofil hinzufügen (Beta): Wo das Geschmacksprofil (Beta) verfügbar ist, kannst du eine aktuelle Übersicht darüber finden, wie wir deine Höraktivität interpretieren. Du kannst es durch Hinzufügen von Notizen anpassen, damit deine Empfehlungen auf der Startseite besser widerspiegeln, was du hören möchtest.
  • Feedback zu Empfehlungen geben: Wenn du bei einer Empfehlung auf Spotify auf [Kein Interesse / Daumen runter / Ausblenden] drückst, erhältst du weniger Empfehlungen, die dieser Empfehlung ähnlich sind.
  • Hörerlebnis mitgestalten: Du kannst den DJ um eine Empfehlung bitten oder mit Spotify chatten, um deine Session zu steuern. In einigen personalisierten Playlists kannst du Steuerelemente direkt in der Playlist nutzen, um ein Genre auszuwählen, mehr Entdeckungen anzeigen zu lassen oder die Personalisierung zu entfernen.
  • Shuffle-Modus auswählen: Du kannst festlegen, wie deine Musik mit Shuffle wiedergegeben werden soll.
    • Smart Shuffle: Du erhältst Songempfehlungen, die deiner Session hinzugefügt werden. Premium Nutzer*innen können die Verfügbarkeit von Features in den Einstellungen verwalten.
    • Weniger Wiederholungen: Songs werden zufällig abgespielt, aber unter Berücksichtigung der zuletzt abgespielten Titel. Das bedeutet, dass Songs, die du gerade gehört hast, mit geringerer Wahrscheinlichkeit wiederholt werden.
    • Standard Shuffle: Die Wiedergabe ist komplett zufällig. Der Algorithmus berücksichtigt nicht, welche Songs bereits gespielt wurden. Wähle diese Option in deinen Einstellungen aus.
  • Ausblenden oder „snoozen”: Tippe bei einem Song auf den Button zum Ausblenden. Er wird dann auf allen Geräten aus dieser Playlist ausgeblendet und in dieser Playlist nicht mehr abgespielt. Wenn du Premium hast, kannst du einen ausgeblendeten Song auch „snoozen”. Dann wird er dir 30 Tage lang überhaupt nicht auf Spotify vorgeschlagen.
  • Autoplay deaktivieren: Wenn du keine weiteren Empfehlungen erhalten möchtest, wenn du das Ende einer Playlist oder eines Albums erreicht hast, kannst du Autoplay in deinen Einstellungen deaktivieren.
  • Blockierung bestimmter Inhalte und Videos: Wenn du unangemessene Inhalte deaktivierst, sind alle als unangemessen gekennzeichneten Inhalte ausgegraut und du kannst sie nicht abspielen. Du kannst auch auswählen, welche Videoformate (Musikvideo, Canvas, andere Videos) du auf Spotify siehst.
  • Gefolgte Feeds: Du kannst die Musik- und Podcast-Subfeeds auf deiner Startseite so filtern, dass du nur die Inhalte von Creator*innen siehst, denen du folgst.
  • Verwaltete Konten: Für Nutzer*innen unter 13 Jahren bieten wir über verwaltete Konten eine elterliche Kontrolle in Bezug auf unangemessene Inhalte, Videos, bestimmte Künstler*innen oder Songs und mehr an.

In einigen Fällen kannst du deine Empfehlungen auch auf der Grundlage dessen organisieren und filtern, was du am liebsten sehen möchtest. Du kannst zum Beispiel deine Startseite so filtern, dass nur Podcasts oder nur Musik angezeigt werden.

Wie wirken sich kommerzielle Erwägungen auf Empfehlungen aus?

Wenn wir Inhalte empfehlen, hat für uns die Zufriedenheit unserer Hörer*innen Priorität. In einigen Fällen können kommerzielle Gesichtspunkte unsere Empfehlungen beeinflussen, wie z.B. die Kosten der Inhalte oder ob wir die Inhalte monetarisieren können. Zum Beispiel ermöglicht der Discovery Mode es Künstler*innen und Labels anzugeben, welche Songs für sie Priorität haben, und unser System gibt diese Informationen an die Algorithmen weiter, die die Inhalte von personalisierten Musiksessions zusammenstellen. Wenn ein*e Künstler*in oder ein Label Discovery Mode für einen Song aktiviert, dann berechnet Spotify eine Provision auf die Streams dieses Songs in Bereichen der Plattform, in denen Discovery Mode aktiv ist. (Discovery Mode ist in unseren redaktionellen Playlists nicht aktiv.) Diese Information macht es wahrscheinlicher, dass die ausgewählten Songs empfohlen werden, auch wenn es dafür keine Garantie gibt. Wir empfehlen Songs nur, wenn es eine hohe Wahrscheinlichkeit gibt, dass sie Hörer*innen gefallen. Wie bei allen Empfehlungen merken wir uns, wenn ein*e Hörer*in nicht mit einem Song interagiert – einschließlich der Songs im Discovery Mode – und berücksichtigen dies bei der Entscheidung, was zukünftig empfohlen wird.