Illustration eines Kopfes mit einer bunten, fantasievollen Landschaft im Inneren

Empfehlungen auf Spotify verstehen

Zuletzt aktualisiert am 12. März 2026

Wie funktionieren Spotify Empfehlungen?

Wir bei Spotify wollen für jede*n Nutzer*in großartige und einzigartige Erlebnisse schaffen. Unser Ziel ist es, alle mit dem in Verbindung zu bringen, was sie lieben und ihnen zu helfen, Neues zu entdecken. Kein*e Hörer*in ist wie der oder die andere, daher sind das Spotify Erlebnis sowie viele unserer Empfehlungen individuell ausgestaltet. Auf die Frage hin, was ihnen an Spotify gefällt, nennen die meisten Hörer*innen unsere Personalisierung als wichtigstes Merkmal. Du fragst dich vielleicht, wie wir diese Empfehlungen auf der Startseite, in den Playlists, in den Suchergebnissen oder in anderen Bereichen unseres Angebots generieren, weshalb wir dir deren Funktionsweise erklären möchten.

Bei Spotify arbeiten Menschen und Technologie zusammen, um passende Empfehlungen zu liefern. Einige Empfehlungen basieren dabei auf einer redaktionellen Zusammenstellung, z. B. eine von Musikredakteur*innen erstellte Pop-Playlist. Andere Empfehlungen sind wiederum auf den einzigartigen Geschmack der jeweiligen Hörer*innen zugeschnitten, wie eine personalisierte Playlist, die durch unsere von Expert*innen entwickelten Algorithmen erstellt wird.

Wir glauben, dass Empfehlungen nicht nur für den nächsten Klick optimiert, sondern mit deinem Geschmack weiterentwickelt werden sollten. Wir haben Teams, die sicherstellen, dass deine Empfehlungen ein echtes Engagement ermöglichen und sinnvolle Verbindungen aufbauen. Wir arbeiten ständig an der Verbesserung unserer Empfehlungssysteme, um sicherzustellen, dass wir dir relevante und unterhaltsame Inhalte anzeigen.

Redaktionelles Kuratieren

Die Redakteur*innen bei Spotify nutzen Datenanalysen, gespitzte Ohren und ihr Verständnis für kulturelle Trends, um Inhalte dort zu platzieren, wo sie bei Fans auf der ganzen Welt am ehesten ankommen. Sie kuratieren sehr bedacht, um Inhalte auf Spotify zu empfehlen, zum Beispiel in redaktionellen Playlists. Weltweit verfügen die Spotify Redakteur*innen über ein umfassendes Wissen über lokale Musik und Kultur, sodass sie ihre Programmentscheidungen mit Rücksicht auf die beste Hörerfahrung treffen können.

Personalisierte Empfehlungen

Spotify bietet algorithmische Empfehlungen, die relevant, einzigartig und spezifisch auf jede*n Nutzer*in zugeschnitten sind. Unsere Algorithmen wählen Inhalte aus und fügen sie dem Spotify Erlebnis für jede*n Hörer*in hinzu, unter anderem in der Suche, auf der Startseite und in personalisierten Playlists.

Um diese Empfehlungen zu erstellen, stützen sich unsere Algorithmen auf verschiedenen Input. Die Bedeutung dieses Inputs kann im Laufe der Zeit variieren, je nach deiner individuellen Nutzung von Spotify. Wir sind der Meinung, dass dein Geschmacksprofil der wichtigste Input ist, um das beste Gesamterlebnis für dich zu schaffen. Im Folgenden findest du weitere Details zu den bedeutsamsten Inputs und ihrer Funktionsweise.

Dein „Geschmacksprofil“

Wenn du dich mit Spotify beschäftigst, beeinflussen deine Aktionen wie etwa die Suche, das Anhören, Skippen oder Speichern in deiner Bibliothek unsere Interpretation deines Geschmacks. Wir nennen dies dein „Geschmacksprofil“ und es liefert unseren Algorithmen Anhaltspunkte dafür, was dich interessiert und wie du gerne hörst.

  • Beispiel: Wenn du eine*n bestimmte*n Künstler*in hörst, empfehlen wir dir womöglich weitere Titel dieses Künstlers bzw. dieser Künstlerin.
  • Beispiel: Unsere Playlist „Release Radar" empfiehlt dir die neuesten Veröffentlichungen, von denen wir glauben, dass sie dir gefallen werden, basierend auf ähnlicher Musik, die du bereits gehört hast.
  • Beispiel: Wenn du einen Sport-Podcast hörst, empfehlen wir dir womöglich andere Sport-Podcasts.
  • Beispiel: Wenn du nach „Low Key Country und Rock“ suchst, erstellen wir möglicherweise eine Playlist für dich und zeigen sie in deinen Suchergebnissen an.

Informationen, die wir über dich erhalten

Empfehlungen basieren auch auf Informationen, die du mit uns teilst, wie dein allgemeiner (nicht genauer) Standort, dein Gerät, deine Sprache, dein Alter, und wem du folgst. Das gibt unseren Algorithmen Hinweise darauf, für welche Themen du dich interessierst oder in Bezug auf welche Künstler*innen du auf dem Laufenden bleiben willst.

  • Beispiel: Wenn du einem bestimmten Podcast folgst, empfehlen wir dir eventuell eine Folge dieses Podcasts.
  • Beispiel: Wenn du Deutsch als Sprache auf Spotify ausgewählt hast, empfehlen wir dir womöglich deutschsprachige Podcasts.
  • Beispiel: Wenn du klassische Musik hörst, während du die Spotify Desktop-App verwendest, empfehlen wir dir ähnliche Musik auf der Startseite der Desktop-App.

Trends

Unsere Algorithmen berücksichtigen Trends und allgemeine Vorlieben und Gewohnheiten der Nutzer*innen, um die Empfehlungen für alle zu verbessern. Wenn Nutzer*innen bei bestimmten Inhalten ähnliche Aktivitäten ausführen, erhalten unsere Algorithmen mehr Informationen darüber, wie die Nutzer*innen mit den Inhalten interagieren möchten.

  • Beispiel: Wenn viele Nutzer*innen mit einem bestimmten Suchergebnis (z. B. einem Song oder einem Podcast) interagieren, werden wir dieses Ergebnis wahrscheinlich auch anderen Nutzer*innen empfehlen, die nach ähnlichen Dingen suchen.

Information über den Inhalt

Unsere Algorithmen berücksichtigen die Eigenschaften des jeweiligen Inhalts, z. B. sein Genre, das Veröffentlichungsdatum, die Podcast-Kategorie usw. Auf diese Weise können wir identifizieren, welche Inhalte ähnliche Merkmale aufweisen und ähnlichen Hörer*innen gefallen könnten.

  • Beispiel: Wenn du viel Popmusik hörst, empfehlen wir dir vielleicht andere Popsongs, die ähnlich sind.
  • Beispiel: Wenn du viele Krimis hörst, empfehlen wir dir womöglich andere Krimis.
  • Beispiel: Wenn du eine Podcast-Folge anhörst, in der ein Gast ein Buch geschrieben hat, empfehlen wir dir womöglich das Buch des Gastes.
  • Beispiel: Wenn ein Podcast bei Hörer*innen deines*deiner Lieblingsmusiker*in beliebt ist, empfehlen wir dir diesen Podcast womöglich.

Sicherheit unserer Hörer*innen

Als Plattform bewerten wir die Auswirkungen, die wir auf Creator*innen, Hörer*innen und Communitys haben. Spotify setzt sich dafür ein, dass angemessene Sicherheitsmaßnahmen und -prozesse vorhanden sind, einschließlich Maßnahmen zum Schutz vor schädlichen Inhalten. Wir nehmen algorithmische Verantwortung ernst und arbeiten mit den Richtlinien-, Produkt- und Forschungsteams zusammen und ziehen externe Experten wie den Spotify Safety Advisory Council hinzu.

Die Spotify Plattformregeln gelten für alle Inhalte auf der Plattform, einschließlich empfohlener Inhalte. Diese Regeln wurden von internen Teams unter Mitwirkung zahlreicher externer Expert*innen entwickelt. Wenn wir Kenntnis von potenziell verletzenden Inhalten erhalten, werden diese Inhalte anhand unserer Richtlinien überprüft und entsprechende Maßnahmen ergriffen. Zu diesen Maßnahmen gehört zum Beispiel, dass der verletzende Inhalt nicht mehr empfohlen wird.

Wie kannst du Einfluss darauf nehmen, worauf deine Empfehlungen basieren?

Deine Empfehlungen werden fortwährend durch deine Interaktion mit Inhalten auf Spotify beeinflusst. Je mehr du Inhalte hörst, die dir gefallen, und je mehr du mit der App interagierst, desto mehr glauben wir, dass dir deine Empfehlungen gefallen werden.

Wir bieten dir auch Möglichkeiten, Einfluss darauf zu nehmen und Feedback zu dem zu geben, was in deinen Empfehlungen angezeigt wird, und etwas Bestimmtes weniger angezeigt zu bekommen. Einige Beispiele sind unten aufgeführt (die Verfügbarkeit hängt von deinem Land und Abo ab):

  • Vom Geschmacksprofil ausschließen: Wenn du eine Playlist oder einen Song aus deinem Geschmacksprofil ausschließt, hat diese Playlist bzw. dieser Song weniger Einfluss auf deine zukünftigen Empfehlungen.
  • Feedback zu Empfehlungen geben: Wenn du bei einer Empfehlung auf Spotify auf [Kein Interesse / Daumen runter / X] drückst, erhältst du weniger Empfehlungen, die dieser Empfehlung ähnlich sind.
  • Hörerlebnis mitgestalten: Du kannst den DJ um eine Empfehlung bitten, Genres für „Dein Mix der Woche“ auswählen, Genre-Mixtapes, Mixtapes für jede Stimmung und Jahrzehnte-Mixtapes streamen oder unseren KI-Playlist-Builder bitten, für einen bestimmen Vibe zu sorgen.
  • Shuffle-Modus auswählen: Du kannst festlegen, wie deine Musik mit Shuffle wiedergegeben werden soll.
    • Standard: Songs werden zufällig abgespielt, aber unter Berücksichtigung der zuletzt abgespielten Titel. Das bedeutet, dass Songs, die du gerade gehört hast, mit geringerer Wahrscheinlichkeit wiederholt werden.
    • Smart Shuffle: Du erhältst Songempfehlungen, die deiner Session hinzugefügt werden. Premium Nutzer*innen können die Verfügbarkeit von Features in den Einstellungen verwalten.
    • Standard Shuffle: Die Wiedergabe ist komplett zufällig. Der Algorithmus berücksichtigt nicht, welche Songs bereits gespielt wurden. Wähle diese Option in deinen Einstellungen aus.
  • Ausblenden oder „snoozen“: Tippe bei einem Song auf den Button zum Ausblenden. Er wird dann auf allen Geräten aus dieser Playlist ausgeblendet und in dieser Playlist nicht mehr abgespielt. Wenn du Premium hast, kannst du einen ausgeblendeten Song auch „snoozen“. Dann wird er dir 30 Tage lang überhaupt nicht auf Spotify vorgeschlagen.
  • Autoplay deaktivieren: Wenn du keine weiteren Empfehlungen erhalten möchtest, wenn du das Ende einer Playlist oder eines Albums erreicht hast, kannst du Autoplay in deinen Einstellungen deaktivieren.
  • Blockierung unangemessener Inhalte: Wenn du unangemessene Inhalte deaktivierst, sind alle als unangemessen gekennzeichneten Inhalte ausgegraut und du kannst sie nicht abspielen.

In einigen Fällen kannst du deine Empfehlungen auch auf der Grundlage dessen organisieren und filtern, was du am liebsten sehen möchtest. Du kannst zum Beispiel deine Startseite so filtern, dass nur Podcasts oder nur Musikinhalte angezeigt werden.

Wie wirken sich kommerzielle Erwägungen auf Empfehlungen aus?

Wenn wir Inhalte empfehlen, hat für uns die Zufriedenheit unserer Hörer*innen Priorität. In einigen Fällen können kommerzielle Gesichtspunkte unsere Empfehlungen beeinflussen, z. B. die Kosten der Inhalte oder ob wir die Inhalte monetarisieren können. Zum Beispiel ermöglicht der Discovery Mode es Künstler*innen und Labels anzugeben, welche Songs für sie Priorität haben. Unser System gibt diese Informationen dann an die Algorithmen weiter, die die Inhalte von personalisierten Musiksessions zusammenstellen. Wenn ein*e Künstler*in oder ein Label den Discovery Mode für einen Song aktiviert, dann berechnet Spotify eine Provision auf die Streams dieses Songs in Bereichen der Plattform, in denen der Discovery Mode aktiv ist. (Der Discovery Mode ist in unseren redaktionellen Playlists nicht aktiv.) Diese Information macht es wahrscheinlicher, dass die ausgewählten Songs empfohlen werden, auch wenn es dafür keine Garantie gibt. Wir empfehlen Songs nur, wenn es eine hohe Wahrscheinlichkeit gibt, dass sie Hörer*innen gefallen. Wie bei allen Empfehlungen merken wir uns, wenn ein*e Hörer*in nicht mit einem Song interagiert – einschließlich der Songs im Discovery Mode – und berücksichtigen dies bei der Entscheidung, was zukünftig empfohlen wird.